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Der Fachbereich 4 gehört mit über 3.500 Studierenden zu den größten Fachbereichen der Sozialen Arbeit in Deutschland. Hier wird die gesamte Breite an Themen in der Sozialen Arbeit von Bachelor über Masterstudiengänge bis hin zur Promotion mit dem hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit abgedeckt. Das Studienportfolio beinhaltet u.a. Diversität, Inklusion, Migration, Sucht, Armut, Nachhaltigkeit, aber auch Kultur und Medien in der Sozialen Arbeit. Das macht das Studium der Sozialen Arbeit in Frankfurt einzigartig.

Der Fachbereich zeichnet sich durch eine hohe Forschungsintensität mit seinen zehn Forschungsinstituten, vielen Forscher:innen und der Verankerung in eine forschungsorientierte Lehre aus. Das Profil des Fachbereichs wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut: Neue Studiengänge wie die klinische Pflege und die wissenschaftlich fundierte Hebammenausbildung werden mit neuen Ausbildungsmethoden wie High-Tech Skills Labs aufgebaut. Die Berufspädagokik für Gesundheitsberufe wird weiter etabliert.

Soziale Nachhaltigkeit spielt für die Lehrenden und Studierenden schon seit jeher eine zentrale Rolle. Diese findet sich in zahlreichen Modulen der Studiengänge wieder. In den nächsten Jahren wird der Fokus auf die anderen Aspekte der Nachhaltigkeit ausgebaut. Dazu hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet und es wird eine eigene Professur dazu eingerichtet.

Für den Bereich Gesundheit steht eine Neuausrichtung an. So entwickelt der Fachbereich aktuell ein Studienprogramm für klinische Pflege, das die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Der Bereich Management in den Gesundheitsberufen wird fortgeführt und weiterentwickelt. Als neues Themenfeld etabliert der Fachbereich die Berufspädagogik für Gesundheitsberufe und die Hebammenausbildung.

Der Fachbereich begrüßt und unterstützt die eingeleiteten Maßnahmen und Diskurse zur Verankerung von Nachhaltigkeitsaspekten im Hochschulbetrieb und in der Lehre. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der fachbereichsinternen Beförderung des wichtigen Themas.

Aktuell bietet der Fachbereich 5 grundständige Bachelor- und 8 Masterstudiengänge, sowie zwei Weiterbildungsstudiengänge im Master an. In insgesamt 23 Bachelor- und 5 Mastermodulen wird das Thema Nachhaltigkeit am Rande oder als Kernthema behandelt.

Themenschwerpunkte im Fachbereich

  • Elementarpädagogik, außerschulischen Kinder- und Jugendbildung, Freizeitpädagogik, Erlebnispädagogik, sozialpolitische Entwicklungen, Modelle und Leitbilder mit Blick auf die politisch gesetzten Rahmenbedingungen für Soziale Arbeit; Bedeutung sozialpolitischer Setzungen für die Rahmen- bzw. Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit
  • Anerkennungs- u. Zugehörigkeitserfahrung; freie Meinungsäußerung lernen, Grenzerfahrung mit menschen-feindlichen Einstellungen in realen und virtuellen Räumen, passgenaue und nachhaltige Lösungsmuster in krisenhaften Situationen durch geeignete Entscheidungsfindungsverfahren, Traumafolgen als soziales und nicht (nur) psychisch/individuelles Phänomen
  • Präventionsorientierte Bildungs-und Erziehungsangebote, Intervention in schwierigen Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und Familien, Diagnostik und Intervention bei Krankheiten, Behinderungen und/oder in krisenhaften Lebenslagen
  • Global issues and vulnerable populations in postmodern, post-colonial contexts such children, women, older persons, persons with disabilities, migrants, persons identifying as homosexuals, in political contexts, our own positionalities and decolonial methods of practice
  • Gesellschaftstheoretische, sozialökonomische und sozialpolitische Kenntnisse (Bereich Bildung und Erziehung), aktuelle sozial- und bildungspolitischer Diskurse, Dimensionen sozialer Ungleichheit und Exklusionsrisiken, Organisation Sozialer Arbeit und der Auswirkungen von Technologien und Medien auf Gesellschaft und Individuum
  • Arbeitsfeld Suchthilfe, Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, Sozialberatung und justiznahe soziale Dienste
  • Arbeitsfeld Schwerpunkt Ausgrenzung und Integration: Suchthilfe, Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, Sozialberatung und justiznahe soziale Dienste
  • Veränderung von lebensweltlichen Zusammenhängen, Bewältigung von Krisensituationen, Anforderungen an Prozesse und Strukturen unter Beachtung von Prävention, Vernetzung, Regionalisierung, Demokratisierung
  • Soziale Ungleichheitslagen und Diskriminierungserfahrungen. biographieanalytische und ethnographische Forschungsansätze, psychosoziale Lagen und Hilfesysteme, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsrecht, Methodische und persönlich-fachliche Reflexion der Gesprächserfahrung/Interviewsituation, Gerechtigkeit, Intersektionaliät, Ein- und Ausschlüsse, Ressourcenverteilung, Anerkennungs- bzw. Partizipationsmöglichkeiten
  • Gesundheitsförderung und Prävention in und durch die Pflege; Erweiterung des (im Gesundheitswesen traditionellen) Fokus von Krankheit (Risiken) auf Gesundheit (Ressourcen); Health Advocate
  • Neue Technologien für Gestaltung von Pflegeprozessen; Steuerung von Versorgungsprozessen, Formen von intra- und interprofessioneller Zusammenarbeit, Bereich der pflege- und gesundheitsbezogenen Versorgung (u.a. innovative Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention, regionale sowie integrierte Versorgungskonzepte, Digitalisierung, Ambient Assisted Living, Robotik); nationale und internationale Strukturen und Qualifikationen in der Pflege- und Gesundheitsversorgung (u.a. E-Health-Konzepte, Telenursing, Public Health Nursing, Advanced Nursing Practice)
  • Konzepte der Fall- und Systemsteuerung und des Fall- und Systemmanagements bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Gefährdungen; individuelle systemübergreifende Versorgungsprozesse; interprofessionell; Care; Case; Beachtung von Empowerment und Lebensweltorientierung im Versorgungsprozess; Einleitung von Entscheidungs- und Problemlösungsprozessen, sektoren-, organisations- und professionsübergreifende Probleme der Gesundheits-Versorgung; Managed Care; Disease Management Programme
  • Lebenswelt, Empowerment und Recovery; hermeneutisches Fallverstehen; Begleitung des Pflegeprozess; professioneller Einzelhilfe bei Pflegebedarf; Care Plans; Steuerung Gesundheitsversorgungsprozesse.
  • Auseinandersetzungen mit Diversität, diversitätssensibles Bewusstsein, inklusive Strukturen in Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit, Potenziale einer vielfältigen Gesellschaft nutzen, Ausgrenzung entgegenwirken, Diversitätssensibilität als Querschnittsthema in Institutionen und Einrichtungen verankern, inklusionsförderliche Organisationsentwicklungsinstrumente; Partizipation; Ressourcenorientierung; Organisationsentwicklung; Inclusive Design - Digital Health und Casemanagement, Verhältnis zwischen Menschen, umgebenden Räumen und technischen Systemen, Abbau von Barrieren, Konzeption und Herstellung von Nutzerfreundlichkeit, Usability in der Entwicklung neuer Technologien.